Lötbarkeit

Lötbarkeit ist die Gesamteignung des Bauteils für das industrielle Löten. In die Lötbarkeit fließen die drei Anteile Material, Konstruktion und Prozess ein (DIN Taschenbuch 196/2 -Schweißtechnik 12 - Weichlöten, gedruckte Schaltungen)

· Die Benetzungsfähigkeit hängt von der Lötoberfläche, der Löttemperatur bzw. Arbeitstemperatur am Lötgut, und der Aktivität des Flussmittels ab. Die Benetzungskraft und Benetzungsgeschwindigkeit werden mit der Benetzungswaage, unterstützt durch Videobeobachtung gemessen und dokumentiert.
· Der Lötwärmebedarf ist die Wärmemenge Q, die eine Lötstelle oder eine Baugruppe benötigt, um die notwendige Löt-Endtemperatur zu erreichen.

Q=m*c*DT , wobei
m = Masse der Fügeteile
c = Wärmekapazität
DT = Differenz zwischen Raumtemperatur und Löt-Endtemperatur an der Fügestelle

· Die Lötwärmebeständigkeit der Fügeteile begrenzt das Lötprofil in Dauer und Höhe

Online-Quellen: 

>> nach Mausklick auf die Autoren erscheint eine PDF-Datei

Reiter, M.; Ahrens, T.; Hieber, H.: Mikroskopische Benetzung reiner Kontaktflächen durch Weichlot. DVS-Berichte 158 (1994) 233-236