Zuverlässigkeit

Der Begriff Zuverlässigkeit, auch Betriebszuverlässigkeit wird definiert als Maß für die Überlebenswahrscheinlichkeit einer Lötverbindung oder einer Baugruppe unter definierten Betriebsbedingungen (Umweltbedingungen und Leistungszyklen) innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Zur zahlenmäßigen Beschreibung der Zuverlässigkeit eines Elementes oder eines Produktes müssen Ausfallkurven einer Serie dieser Elemente oder Produkte generiert werden. Wenn also ein Prüfmuster unter lang andauernder statischer oder zyklisch wechselnder Beanspruchung hält, dann gibt das zwar ein gutes Gefühl im Bauch, jedoch keine quantitative Aussage zur Zuverlässigkeit – denn dazu gehört die Ermittlung einer Ausfall-Statistik!



Online-Quellen:

Harsche Anwendungsbedingungen und ihr Einfluss auf die Zuverlässigkeit der Weichlötverbindungen in elektronischen Baugruppen im Einsatz unter der Motorhaube. Ahrens, Thomas; Wulff, F. W.; Wiese, S.; Nitopi, L.: ISATA 29 1996.

Results of Comparative Reliability Tests on Lead-Free Solder Alloys. Grossmann, Günter; Nicoletti, Giovanni; Solèr, Ursin 

Schädigungsmechanismen in Lötverbindungen bei erhöhter Temperatur. Poech, Max Hermann. VTE 14 Heft 1 (2002) 12-18.

Overview of Reliability Models and Data Needs. Syed, Ahmed (Amkor Technology); Workshop on Modeling an Data Needs for Lead-Free Solders. Sponsored by NEMI, NIST, NSF, and TMS.